Herzlich Willkommen bei den
Evangelisch-Lutherischen
Kirchen an Zschopau und Striegis!
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Impuls des Tages
Impuls anhören: 0345 4834 12478
Gottesdienste und lokale Termine finden Sie auf der jeweiligen Seite der Kirchgemeinde.
27. Oktober 2026 14:00 - 15:00
31. Oktober 2026 10:00 - 11:00
Hainichen
31. Oktober 2026 19:00 - 23:59
8. November 2026 10:00 - 11:00
Losung
Sie haben sich Götter von Gold gemacht. Vergib ihnen doch ihre Sünde! 2.Mose 32, 31.32
Lehrtext
Paulus sprach: Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Apostelgeschichte 17, 23
Impuls für den Tag
„Wissen sie was wir zu Weihnachten feiern?“ „Klar.“, sagen die meisten. Dabei ist das gar nicht mehr so klar. Noch spannender wird es bei Himmelfahrt, Pfingsten oder Reformationstag. Da steigen die meisten inzwischen aus. Anderes ist wichtiger geworden und macht wohl mehr Spaß. Immerhin wissen zumindest viele, dass diese Feste etwas mit der Kirche zu tun haben. Naja, die Richtung stimmt schon mal. Die Frage ist aber: Was ist uns noch wichtig und heilig? Welche Symbole, Geschichten, Lieder, Traditionen, Gebete, die uns seit Jahrhunderten begleitet und getragen haben kennen wir überhaupt noch? Wenn das Weihnachtsfest zum Lichterfest wird und das Erntedankfest nur noch zum Erntefest.
In Rom vor 2000 Jahren wurden viele Götter verehrt. Ich bewundere das Selbstverständnis von Paulus, der den Altar für den „Unbekannten Gott“ zum Anlass nahm den Menschen von Gott und Jesus zu erzählen. Und davon was das für uns bedeutet. Das war ihm wichtig. Was ist mir wichtig? Wem schenke ich meine ganze Aufmerksamkeit? Im Lichterfest z.B. wird deutlich wie wichtig Licht in unserem Leben und gerade in der dunklen Jahreszeit wird. Und wie nahe wir dabei doch an der christlichen Botschaft dran sind. Denn auch, wenn dabei „nur“ der Weihnachtmann kommt und wir die Geburt von Jesus ausklammern, ist Jesus doch als das „Licht der Welt“ in unsere Welt gekommen. Daran glaube ich.
Angelika Schaffrin, Marbach