Herzlich Willkommen bei den
Evangelisch-Lutherischen
Kirchen an Zschopau und Striegis!
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Impuls des Tages
Impuls anhören: 0345 4834 12478
Gottesdienste und lokale Termine finden Sie auf der jeweiligen Seite der Kirchgemeinde.
19. Juli 2026 10:00 - 11:00
Kirche Ottendorf, 09244 Lichtenau-Ottendorf, Deutschland
26. Juli 2026 10:00 - 11:00
Trinitatiskirche Hainichen, Heinrich-Heine-Straße, 09661 Hainichen, Deutschland
2. August 2026 10:00 - 11:00
Stadtkirche "Unser Lieben Frauen" Mittweida, 09648 Mittweida, Deutschland
9. August 2026 10:00 - 11:00
9. August 2026 10:00 - 11:00
Niederstriegis, Roßwein-Niederstriegis, Deutschland
Losung
Ach, HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!
Psalm 6,2
Lehrtext
Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.
2.Korinther 5,21
Wochenspruch:
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Eph 2, 19
Impuls für den Tag
Die alte Frau stand nun schon lange zögernd vor dem schmucken Anwesen. Der Hausherr sollte ja sehr nett sein, so hatte sie gehört. Und vielleicht konnte er mit all‘ seinem Einfluss ihr helfen? Ihre Hütte war bei der letzten großen Überschwemmung weggespült worden wie so viele im Slum, in dem sie lebte. Vielleicht würde der Herr hier ihr zu einer neuen Hütte verhelfen, ein Stück weiter oben und nicht so nah am Fluss? Aber so, wie sie aussah, zerlumpt und schmutzig, würde sie doch niemals Einlass finden! So würde sie ihre Bitte doch niemals vorbringen können! Plötzlich kam jemand heraus: Der Sohn des Hausherrn! Sie erschrak und wollte sich verstecken, aber der junge Mann hielt sie freundlich zurück. Da fasste sie sich ein Herz und erzählte ihm von ihrem Unglück und von ihrer Angst und Scham. Der Sohn schmunzelte: „Warte hier einen Moment!“ Er verschwand wieder im Haus, und sofort beschlichen die Alte von neuem die Zweifel. Aber nach einer Weile kam der Sohn wieder heraus und sie traute ihren Augen kaum: Er hatte sich wie ein Bettler gekleidet und sogar das Gesicht und die Hände schmutzig gemacht. „So, jetzt sind wir beide gleich!“ stellte er fest. „Und jetzt gehen wir gemeinsam hinein zu meinem Vater. Na: Mich wird er ja nicht abweisen! Und Du kannst ihm alles erzählen. – Ach, und übrigens können wir ihn gleich fragen, ob Du, bis deine neue Hütte fertig ist, gleich bei uns wohnen kannst: Wir haben da viele Zimmer für die Gäste…“
Friedemann Neef, Roßwein