Impuls für Mittwoch; 25. März 2026
Losung
HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
Psalm 9,20
Lehrtext
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.
Markus 9,31
Impuls für den Tag
Nächste Woche ist Karfreitag. Jesus stirbt wie ein Verbrecher einen brutalen und elenden Tod am Kreuz. Aus und vorbei. Ende Gelände. Die Menschen in ihrer Boshaftigkeit habe die Oberhand gewonnen, alles ist aus. Sogar die Sonne verfinstert sich, ein schweres, bleiernes Schweigen legt sich auf alle Anwesenden, der Aufschrei des Gekreuzigten „Es ist vollbracht!“ klingt allen noch in den Ohren…
Wäre die die Geschichte hier zu Ende, gäbe es keine Hoffnung mehr. Wahrscheinlich hätte die Menschheit sich schon selbst zugrunde gerichtet und würde nicht mehr existieren…. Aber die Geschichte ist weitergegan-
gen! Karfreitag ist kein Tag wie jeder andere, sondern der entscheidendste Tag in der Geschichte der Menschheit. Weil nicht der Tod das letzte Wort behalten hat sondern das Leben. Weil Jesus Christus, Gottes Sohn, den Tod besiegt und überwunden hat, hat er für uns Menschen Hoffnung gebracht. Hoffnung, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, sondern dass es eine Auferstehung zum Leben geben wird, Hoffnung, dass einmal alles gut werden wird. Diese Hoffnung ist nicht nur etwas vages und unsicheres, sondern ein tragendes Fundament. Durch diese Hoffnung können wir Sinn und Mut im Leben finden. „Die Hoffnung hat die Schwerkraft der Erde besiegt“, so formuliert es Valerie Lill und meine Freundin Christina Ott schreibt in ihrem Buch (Unerschrocken hoffnungsvoll): „Mut und Hoffnung sind zwei verlässliche Schwimmflügel, mit ihnen werden wir nicht untergehen.“ Diese unerschütterliche Hoffnung wünsche ich Ihnen heute!
Almut Bieber, Arnsdorf

