Impuls für Dienstag, 17. März 2026
Losung
Sehet, dass ich’s allein bin und ist kein Gott neben mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und kann heilen, und niemand kann aus meiner Hand reißen.
5.Mose 32, 39
Lehrtext
Jesus betete: Vater, du hast dem Sohn Macht gegeben über alle Menschen, auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast: das ewige Leben.
Johannes 17, 1.2
Impuls für den Tag
Wir sind mitten in der Passions- und Fastenzeit und freuen uns auf Ostern. Aber Ostern gibt es nur zusammen mit Karfreitag. Das ist vielen von uns kaum noch bewusst. Ostereier zieren bereits jetzt die Vorgärten und die Supermärkte sind voll von allerlei österlichem Süßkram. Außerdem ist Ostern für viele nur noch ein schönes, langes Wochenende mit einer anschließenden Ferienwoche. Zeit für Familie, Besuche und Fröhlichkeit. Da wird der Karfreitag einfach mit dazu gepackt.
Aber ich wiederhole: Ohne Karfreitag gäbe es kein Ostern, keine Feiertage, keine Osterferien. Der Karfreitag hat sein eigenes Schwergewicht und das ist alles andere als fröhlich. Wir erinnern an das Leiden Jesu, an seine Kreuzigung. Einen Tod dessen Grausamkeit wir nur erahnen können.
Dabei kommt uns der Mensch Jesus ganz nah. Denn auch Jesus ist verzweifelt. Er hat Angst vor dem was ihn erwarten wird. Er sucht Hilfe bei seinen Jüngern. Aber die sind selbst zu schwach. Im Gebet sucht er die Nähe Gottes. Ihm erzählt er von seiner Angst, von der riesigen Überforderung, von seiner Hilflosigkeit. Und Gott hört. ER geht mit ihm durch die tiefste Dunkelheit. ER lässt Jesus nicht los. So kann Ostern werden.
„Ich lasse dich nicht los. Niemand kann dich von mir trennen.“ Eine starke Zusage, die wir so oft brauchen und die uns stark machen kann für das Leben.
Angelika Schaffrin, Marbach

