Impuls für Donnerstag; 19. Februar 2026
Losung
Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen, der unsre Seelen am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten.
Psalm 66,8-9
Lehrtext
Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Römer 15,5-6
Impuls für den Tag
Loben zieht nach oben, Danken schützt vor Wanken. So lautet ein Sprichwort. Das ist eine Grundeinstellung und fällt nicht immer leicht. Vielleicht würden sie entgegnen: Pessimismus ist Optimismus auf lange Sicht. Das hat sicher auch seine Berechtigung, denn gibt es denn immer einen Grund zum Loben? Ein Lied beginnt mit: „Sag mal danke, einfach danke. Ist dein Morgen, frei von Sorgen, dann sag Danke, einfach danke, für diesen wunderschönen Tag.“ Wenn ich mit diesem Lied beginne, frage ich manchmal die Kinder, wofür sie dankbar sein könnten. Große Ratlosigkeit macht sich breit- alles selbstverständlich! Klar hab ich genug zu essen, klar kann ich in die Schule und auf Arbeit gehen, selbstverständlich lebe ich im Frieden …Das macht schön deutlich, dass es eine ganz bewusste Entscheidung ist, dankbar zu sein und dafür Gott zu loben. In diesen Tagen begegnen mir viele unzufriedene Meckerer. Von Diktatur und eingeschränkter Meinungsäußerung ist zu hören. Manches ist sicher begründet, vielleicht tut aber auch ein Blick in die Welt und in andere Länder gut. Einträchtig untereinander zu leben heißt, nicht immer einer Meinung zu sein, aber zu wissen, wem wir alles zu verdanken haben.
Claudia Tetzner, Frohburg

