Impuls für Sonntag, 4.1.2026

Losung
Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien.
Psalm 40,2

Lehrtext
Der Kranke antwortete Jesus: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!
Johannes 5,7-8

Impuls für den Tag
Sie greift zum Telefon und wählt die 112. Sie spricht in den Hörer: Können Sie bitte herkommen, ich habe starke Schmerzen auf der linken Seite. 15 Minuten später flackert unten auf der Straße das blaue Licht. Dann klingelt es und schon ist das kleine Wohnzimmer voller Leben. Zwei Notfallsanitäter setzen ihre großen Rucksäcke ab. Routiniert machen sie ihre Arbeit. Einer sagt: Ihr Herz schlägt normal, nichts ist auffällig. Wir geben ihnen ein Schmerzmittel und morgen gehen sie zum Hausarzt. Schon ist sie wieder allein in der beklemmenden Stille. Der Herrnhuter Stern leuchtet im Fenster, wie jedes Jahr.
Zu Weihnachten und Silvester haben die Rettungskräfte alle Hände voll zu tun. Zum erheblichen Teil rufen Menschen an, die einfach einsam sind. Sie sehnen sich nach jemanden, der sich ihnen zuwendet. Das tut im Herzen weh.
Jesus hatte diese Menschen im Blick. Er hat ihre Hilferufe gehört und ihre Not gesehen. Jesus hat geholfen. Menschen hat er aus ihrem lähmenden Dasein befreit. Ist Jesus ein Rettungsdienst in der Not? Ja, denn so hat es Gott zugesagt. Das ist beruhigend und wohltuend! Amen.

Heiko Jadatz (Roßwein)