Impuls für Dienstag, 14. April 2026
Losung
David sprach zum HERRN: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Und nun, HERR, nimm weg die Schuld deines Knechts.
2.Samuel 24,10
Lehrtext
Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1.Johannes 1,9
Impuls für den Tag
Wohin mit meiner Schuld? Außer unter Christen und besonders im Gottesdienst erlebe ich kaum Menschen, die ein Problem mit ihrer Schuld haben.
Im Laufe eines Lebens scheinen sich die meisten sicher zu sein, dass die Schuld bei den anderen liegt. „Ich bin nicht schuld!“ – höre ich schon Kinder sagen. Nun mag das sicherlich in diesem Fall sogar stimmen.
Doch mir scheint, wir sind Weltmeister im Verantwortung abschieben und sie anderen zuzuweisen: einmal sind es die Eltern, die Schuld sind. Dann sind es die Umstände oder die Klassenkammeraden, die ständig gemobbt haben. Immer wird Verantwortung zurückgewiesen, Schuld sind immer die anderen. Und so erzeugen wir eine Gesellschaft, der Verantwortungslosen und Weichlinge, der Jammerlappen und Neurotiker.
Schon auf den ersten Seiten der Bibel wird aber der Mensch auf seine Verantwortung hin von Gott angesprochen: “Was hast du getan?“ Und Adam macht, was alle machen: nämlich Verantwortung abschieben: „Es war die Frau, die du mir gegeben hast!“ Damit kommt er bei Gott nicht durch. Und er muss die Konsequenzen seines Handelns tragen.
Die gute Nachricht ist: Gott fragt uns nicht nur nach unserer Verantwortung und Schuld. Er hat auch eine Lösung für die Schuld: sie hat einen Namen: Jesus Christus. Gott sei Dank! Er hat am Kreuz unsere Schuld getragen und vergibt uns unsere Schuld: „Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten.“
Renate Henke, Meißen

