Impuls für Samstag, 1.8.26
Losung
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus noch alles, was sein ist.
5.Mose 5,21
Lehrtext
Lasst euer Leben vom Geist Gottes bestimmt sein und richtet es danach aus. Dann werdet ihr nicht euren selbstsüchtigen Wünschen nachgeben.
Galater 5,16
Impuls für den Tag
Wenn es doch nur das Haus wäre. Oder Frau, Knecht, Magd und Vieh wie im 10. Gebot. Dann fiele es mir nicht sonderlich schwer, meinen Neid zu besiegen. Und doch finde ich mich viel zu oft in Momenten wieder, in denen ich alles was ich habe, tue und bin mit dem der anderen, vermeintlich besseren Menschen vergleiche. Dieser Mensch auf der Bühne macht viel bessere Musik als ich. Jener Freund kann so viel besser mit spontanen Veränderungen umgehen. Und wieder ein anderer scheint so viel mehr zu erleben und zu unternehmen.
Der Musiker „Curse“ hat diese Gedankenspiralen, die mir so vertraut sind, in einem Song mal so formuliert:
„Doch wenn ich still und alleine bin
Wünsch‘ ich mir ich wäre wie die anderen
Die nie gebrochen und verzweifelt sind
Bei denen alles immer leicht gelingt
Und wenn ich still und alleine bin
Hör‘ ich sie lachen auf den Dachterassen
Weil es immer was zu feiern gibt
Aber bei mir leider nicht“
Wie schön wäre es, wenn ich statt sehnsüchtig auf die Privilegien und Gaben anderer zu schauen, meine eigenen dankbar aus Gottes Hand annehmen könnte.
Wie schön wäre es, wenn Gottes Geist mich so verändert, dass auch ich das verinnerliche, was „Curse“ am Ende seines Liedes festhält:
„Doch wenn ich still und alleine bin
Seh ich, ich bin so wie die anderen
Wie alle, die gebrochen und verzweifelt sind
Weil keinem von uns immer alles leicht gelingt
Und wenn ich still und alleine bin
Liegt mein Lachen über Dachterassen
Weil es immer was zu feiern gibt
Wenn ich bei mir bin“
Ich hoffe und bete, dass Gott diese Erkenntnis in mir wachsen lässt.
von Christian Creutz aus Rostock

