Impuls für Sonntag, 18. Oktober 2026
Losung
Ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
Haggai 2, 9
Lehrtext
Jesus sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker?
Markus 11, 17
Impuls für den Tag
Der 18. Oktober ist in jedem Jahr der Ehrentag einer besonderen Frau. Sie ist geduldig, umsichtig, fürsorglich, vertrauensvoll und liebevoll, geschickt in vielen Dingen und mächtig im Trösten; sie war immer da und ist es noch: meine Mutter.
Ich weiß, Verhältnisse zu Eltern können so und so gestrickt sein und sie sind bestimmt nicht immer leicht zu gestalten. Aber doch ist es wohl gut, sie zu haben und noch besser, wenn das Miteinander auch gelingt.
In der Losung für heute gibt der Herr dem Propheten Haggai für den Neubau des Tempels in Jerusalem eine Botschaft mit: „Ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.“
Und manchmal ist es für mich, als hätte der Herr diese Botschaft auch meiner Seele mitgegeben, wenn die Schwingen der Fürsorge ausbreitet sind – nämlich die, meiner Mutter.
Ich verdanke ihr viel von dem, was für mich heute Sorge für andere bedeutet, so dass auch bei denen, um die ich mich sorge, etwas Frieden wachsen kann. Und das hat viel mit dem zu tun, was der neue Wochenspruch sagt: „Liebe üben“ – das ist oft nicht nur ein Ausüben, sondern auch ein Einüben.
Wie gut, wenn es dann Menschen gibt, die einem das vormachen – solche Menschen, wie: meine Mutter.
Dir, für heute, alles Gute und Gottes Segen zu deinem Geburtstag. Und euch allen, wünsche ich Menschen auf euren Wegen, die so sind: Orte des Friedens und Vorbilder der Liebe. Ich ahne, sie gehören allesamt zu den guten Gaben Gottes, des Herren Zebaoth.
Sebastian Schirmer, Leipzig

