Impuls für Sonntag, 21. Dezember 2025

Losung
Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort.
Jesaja 66,2

Lehrtext
Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig-nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit.
Titus 3,4-5

Impuls für den Tag
Heute ist der 4. Advent. Ich glaube in vielen Wohnungen stehen zur Zeit wunderschöne Weihnachtskrippen. Kleine oder große, geschnitzte oder aus Ton. Unsere ist aus Holz und mit Figuren, die meine Tante erschaffen hat. Sie wird als Erstes aus dem Karton geholt und aufgebaut. Alle Krippen haben, trotz ihrer Verschiedenheit, die Absicht uns zu zeigen, Gott selbst wird Mensch. Sie erinnern uns daran, dass Gott aus Menschenliebe heraus zum Menschen wird. Weihnachten ist das Fest der Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes. Er bleibt freundlich, obwohl manchmal Menschen seine Freundlichkeit übersehen oder gar ablehnen. Gott lässt sich nicht so schnell beirren. In der Gestalt des Neugeborenen Jesus, Marias Sohn, kommt er zu uns. Was bringt es, wenn Gott in diese Welt kommt? Er stellt sich an unsere Seite als der Retter. Wie oft haben wir es in diesen Tagen gehört oder selbst gesungen – eines unserer Weihnachtslieder – Stille Nacht. Im Kehrvers der dritten Strophe heißt es: Christ der Retter ist da. Gott stellt sich als Retter an unsere Seite. Gibt es, in allem Auf und Ab meines/eures Lebensweges, einen stärkeren Partner?

Cathrin Vogel Hainichen