Kirchgemeinden an Zschopau und Striegis
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Impuls für Mittwoch, 15. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Vor dem HERRN her kam ein großer und gewaltiger Sturmwind, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, in dem Sturmwind aber war der HERR nicht. Und nach dem Sturmwind kam ein Erdbeben, in dem Erdbeben aber war der HERR nicht. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, in dem Feuer aber war der HERR nicht. Nach dem Feuer aber kam das Flüstern eines sanften Windhauchs.
1.Könige 19,11-12

Lehrtext
Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine, der selbst Gott ist und mit dem Vater in engster Gemeinschaft steht, hat uns gesagt und gezeigt, wer Gott ist. Johannes 1,18

Impuls für den Tag
Die Losung von heute erlebt Elia – mein Lieblingsprophet! Warum mein Lieblingsprophet? Er erlebt ein sehr wechselhaftes Leben, da ist alles dabei: Berufung, Verfolgung, Todesnäheerfahrung, Versorgung durch Engel, Wunder, Auftrag und direkte Gottesbegegnung. Elia, der Vorläufer des Messias, Elia, der Eiferer für Gottes Sache, Elia, der Helfer in der Not und im heutigen Losungswort Elia, der dem Gott begegnet. Elia hat den Auftrag zum Berg Horeb zu gehen und sich in einer Höhle zu verstecken- zum Schutz. Er klagt Gott an. Er wird verfolgt und ist zum Tode verurteilt, obwohl er nur Gottes Auftrag kompromisslos erfüllt hat. Im Gegenteil, er hat unseren Gott gegenüber den anderen Göttern der Königin Isebel verteidigt und ist trotzdem am Ende. Angst plagt ihn. Doch genau jetzt erhält er die Zusage, dass sich ihm Gott zeigt – nicht in den Naturgewalten, sondern im leisen Säuseln des Windes. Das heißt ganz sanft und voller Liebe begegnet ihm Gott. Das ist für Elia, aber auch für uns nicht leicht. Lieber wäre uns doch ein Gott, der machtvoll und mit großem Paukenschlag die Not der Welt lindert und die Kirchen wieder mit Gläubigen füllt! Aber Gott ist, auch wenn das nicht passiert, da und im Kleinen erfahrbar. Im Stillen, Unscheinbaren, man könnte auch sagen in der Stille und im Besinnen ist Gott auch heute noch erfahrbar. Wo auch immer, auf jedenfall aber ganz anders, als wir es uns vorstellen, können wir Gott begegnen. Vertrauen wir darauf, dass Gott sich gerade dann, wenn wir ihn am nötigsten brauchen, zeigt.

Claudia Tetzner, Frohburg

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW16%2013.04.-19.04.26/Impuls-26_04_15.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Almut Bieber https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Almut Bieber2026-04-15 00:00:572026-04-13 22:07:07Impuls für Mittwoch, 15. April 2026
Impuls für Dienstag, 14. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
David sprach zum HERRN: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Und nun, HERR, nimm weg die Schuld deines Knechts.
2.Samuel 24,10

Lehrtext
Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1.Johannes 1,9

Impuls für den Tag
Wohin mit meiner Schuld? Außer unter Christen und besonders im Gottesdienst erlebe ich kaum Menschen, die ein Problem mit ihrer Schuld haben.
Im Laufe eines Lebens scheinen sich die meisten sicher zu sein, dass die Schuld bei den anderen liegt. „Ich bin nicht schuld!“ – höre ich schon Kinder sagen. Nun mag das sicherlich in diesem Fall sogar stimmen.
Doch mir scheint, wir sind Weltmeister im Verantwortung abschieben und sie anderen zuzuweisen: einmal sind es die Eltern, die Schuld sind. Dann sind es die Umstände oder die Klassenkammeraden, die ständig gemobbt haben. Immer wird Verantwortung zurückgewiesen, Schuld sind immer die anderen. Und so erzeugen wir eine Gesellschaft, der Verantwortungslosen und Weichlinge, der Jammerlappen und Neurotiker.
Schon auf den ersten Seiten der Bibel wird aber der Mensch auf seine Verantwortung hin von Gott angesprochen: “Was hast du getan?“ Und Adam macht, was alle machen: nämlich Verantwortung abschieben: „Es war die Frau, die du mir gegeben hast!“ Damit kommt er bei Gott nicht durch. Und er muss die Konsequenzen seines Handelns tragen.

Die gute Nachricht ist: Gott fragt uns nicht nur nach unserer Verantwortung und Schuld. Er hat auch eine Lösung für die Schuld: sie hat einen Namen: Jesus Christus. Gott sei Dank! Er hat am Kreuz unsere Schuld getragen und vergibt uns unsere Schuld: „Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten.“

Renate Henke, Meißen

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW16%2013.04.-19.04.26/Impuls-26_04_14.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Almut Bieber https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Almut Bieber2026-04-14 00:00:352026-04-13 22:05:43Impuls für Dienstag, 14. April 2026
Impuls für Montag, 13. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Psalm 31,16

Lehrtext
So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise.
Epheser 5,15

Impuls für den Tag
Hast du mal Zeit? Ich meine hast du mal Zeit für mich? Dafür habe ich keine Zeit! Dafür nehme ich mir keine Zeit! Es wird Zeit! Es wurde aber auch Zeit! Das ist zeitlos schön. Das geht über die Zeiten. Alles hat seine Zeit – Bäume pflanzen und Bäume ausreißen. In der Zeit als das Wünschen noch geholfen hat. Hier ist ja die Zeit stehen geblieben. Die Zeit sie eilt im Sauseschritt und wir, wir eilen mit. Es begab sich zu der Zeit…
Soviel zu den Zeit- Assoziationen. Unser Losungstext lädt uns heute ein über unsere Zeit nach zu denken. Welche Zeit habe ich und für was verwende ich diese? Was ist mir wichtig in meiner Lebenszeit. Welche Prioritäten habe ich gesetzt? Welche sehe ich jetzt als schwierig an?
Da ist es schon gut zu wissen, dass wir mit unserer Zeit in Gottes Hand stehen. Dass Gott mit uns geht selbst auf unseren krummen und holprigen Wegen. Wir sind verantwortlich für das was wir tun oder auch nicht tun in unserer Zeit. Martin Niemöller fand einen guten Maßstab dazu: Was würde Jesus dazu sagen. Dies finde ich ein gutes Maß. Würde ich, von dem was ich gerade tue, mit Stolz Jesus erzählen wollen? Der nächste Schritt ist dann zu entscheiden ob ich das in meiner Zeit tun möchte. In Gottes Händen steht meine Zeit schon fest, an dieser kann ich nichts ändern. Ich kann meine Zeit mit Gutem füllen und so ein erfülltes Leben haben.
So wünsche ich ihnen für heute mit sich selbst und mit anderen eine gute Zeit!
Amen

Martin Gotthelf Creutz, Döbeln

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW16%2013.04.-19.04.26/Impuls%2026_04_13.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Almut Bieber https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Almut Bieber2026-04-13 00:00:572026-04-12 10:28:38Impuls für Montag, 13. April 2026
Impuls für Samstag, 11. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen; sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen.
Psalm 38,5

Lehrtext
Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
Lukas 23,42-43

Impuls für den Tag
Schuld hat Gewicht. Nicht immer merkt man das. Aber wenn Schuld einem Menschen bewusst wird, dann kann sie regelrecht körperlich spürbar werden und niederdrücken.Eine Frage kam mir in diesem Zusammenhang. Was ist besser? Wenn ein Mensch seine Schuld verdrängt, kleinredet, ignoriert oder wenn er sie als Last spürt?Meine Antwort auf diese Frage lautet: Es ist gut, wenn ein Mensch die Last der Schuld spürt und auch darunter leidet.Das Spüren dieser Last kann und soll ein Anstoß sein, drei Dinge zu tun:

Einerseits beginnt ein Mensch nach Hilfe zu suchen, wie er diese Last wieder loswerden kann. Als Christen wissen wir, wo das möglich ist. Jesus Christus hat durch seinen Tod am Kreuz die Last der Schuld stellvertretend für alle Menschen schon getragen. Deswegen kann jeder seine Sündenlast getrost bei ihm abladen.
Andererseits soll von Gott erfahrene Vergebung motivieren, die Folgen der Schuld so gut es geht wieder gutzumachen. Das bedeutet die Bitte um Vergebung auch den Menschen gegenüber auszusprechen, denen man etwas angetan hat. Und es bedeutet, Verantwortung für die Folgen zu übernehmen, soweit es in den Möglichkeiten liegt.
Drittens soll erfahrene Vergebung in den Wunsch münden, es künftig anders zu machen. Das ist nicht leicht und die eigene Kraft ist begrenzt. Deswegen gehört zur Bitte um Vergebung die Bitte um den Heiligen Geist zur Veränderung des Tuns.
Gott sei Dank muss Schuld niemanden erdrücken. Bei Jesus Christus ist Vergebung und der Heilige Geist schenkt die Kraft zur Erneuerung. Amen.

Jörg Matthies, Marbach

https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Almut Bieber https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Almut Bieber2026-04-12 10:27:452026-04-12 10:27:45Impuls für Samstag, 11. April 2026
Impuls für Sonntag, 12. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.
Psalm 116,7

Lehrtext
Jesus kam, obwohl die Türen verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach: Friede sei mit euch!
Johannes 20,26

Impuls für den Tag
In den letzten Wochen denke ich im Gebet an Irene, eine junge Mutter von 4 Kindern (das Jüngste noch ein Baby), die Krebs im Endstadium hat. Es fällt mir schwer, in dieser Lebensführung Gutes zu erkennen, die Frage nach dem Warum oder Wozu wird nicht beantwortet. Die Worte aus dem Psalm 116 stammen von einem Menschen, der wie durch ein Wunder aus Todesgefahr errettet wurde. Wie mag das in Irenes Ohren klingen? Und doch höre ich von ihren Angehörigen, dass sie dennoch an Gott und seiner Liebe festhält. Wer sonst kann uns halten angesichts des allgegenwärtigen Leidens und des Sterbens, dem keiner von uns entrinnen kann? Wer sonst kann uns – und auch Irene und ihrer Familie – tiefen Frieden schenken, als Jesus, der auferstanden ist und damit den Tod überwunden hat?
Wir leben noch in einer Zwischenzeit, einerseits konfrontiert mit Leiden und Sterben, andererseits in der begründeten Hoffnung auf eine Auferstehung, darauf, dass einmal alles gut werden wird.
„Zwischen Himmel und Erde leiden wir an Zerrissenheit auf dem Weg zu dir in dieser Zwischenzeit. Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg und du selbst bist die Brücke und der Weg in dieser Zwischenzeit. Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt, wir gehören zu dir, und doch sind wir noch hier.“ (Albert Frey)

Und in dieser Zwischenzeit ruft uns der Auferstandene zu „Friede sei mit euch!“
Friede sei mit dir! Amen.

Almut Bieber, Arnsdorf

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW15%2006.04.-12.04.2026/Impuls_26-04-12.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Wilhelm Rosinski https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Wilhelm Rosinski2026-04-12 00:00:422026-04-05 22:09:02Impuls für Sonntag, 12. April 2026
Impuls für Freitag, 10. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Der HERR sprach zu Jakob: Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land.
1.Mose 28,15

Lehrtext
Jesus sprach zu den Jüngern: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr je Mangel gehabt? Sie sprachen: Nein, keinen.
Lukas 22,35

Impuls für den Tag
„Ich bin mit dir und will dich behüten!“ Der Herr spricht so zu Jakob, der auf der Flucht vor seinem Bruder ist. Jesus spricht im Lukas Evangelium zu seinen Jüngern, kurz vor seiner Verhaftung. Einfach gesagt…sie brauchen auf ihrer Reise nichts mitzunehmen. Jakob weiß noch nicht, was ihn bei Laban erwartet. Außer die Zusage Gottes, dass er an seiner Seite steht. Für die Jünger und uns heute steht die Zusage seit Ostern fest: Jesus lebt und steht an der Seite der Jünger und an unserer Seite.
Das folgende Lied hat meine Reise in Deutschland von Anfang an begleitet, schon 46 Jahre! Ich möchte Ihnen gerne die zwei letzten Verse so frisch nach Ostern auf den Weg geben:
„Es heißt, dass einer mit mir geht,
der’s Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, dass einer mit mir geht.
Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht‘, dass er auch mit mir geht.“
Ja, er geht mit!

Sophie Heinzelmann, Hainichen

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW15%2006.04.-12.04.2026/Impuls_26-04-10.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Wilhelm Rosinski https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Wilhelm Rosinski2026-04-10 00:01:542026-04-05 22:06:35Impuls für Freitag, 10. April 2026
Impuls für Donnerstag, 9. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen, etwas zu reden vor Gott; denn Gott ist im Himmel und du auf Erden, darum lass deiner Worte wenig sein.
Pred 5,1

Lehrtext
Jesus spricht: Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.
Mt 6,8

Impuls für den Tag
Manchmal passen Losung und Lehrtext zueinander wie die Faust aufs Auge.. Das ist heute nicht so. Um beiden Bibelversen nachzugehen, reicht der Platz und die Zeit nicht. Deshalb konzentriere ich mich auf die Losung und da auch nur auf den ersten Teil: Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen, etwas zu reden vor Gott.

Gerade leben wir in einer Zeit, in der alle ganz schnell mit dem Wort sind. Da wird schon vom Sieg gesprochen, wo der zu Besiegende noch überhaupt nicht aufgegeben hat, sondern gerade erst den Widerstand aufbaut. In dem ganzen Prozess merken wir, wie wir nicht nur durch Rundfunk und Fernsehen von vorn bis hinten belogen werden, sondern genauso in den asozialen Medien. Da werden ganz große Worte gemacht und wenn man genau hinschaut, ist es nur Lüge und warme Luft.

Als Christen sind wir herausgefordert, uns anders zu verhalten: nicht schnell mit Worten zu sein. Das bedeutet auch, dass wir darüber nachdenken, was wir sagen wollen. Denn Sprache schafft Realität. Wenn wir eine gewalttätige Sprache benutzen, schaffen wir Gewalt. Wenn wir eine freundliche Sprache benutzen, schaffen wir Freundlichkeit. Als Christen können wir Freundlichkeit schaffen und Frieden durch die Sprache, die wir benutzen. Wie reden wir also nach der Auferstehung, dem größten Liebesbeweis Gottes für die Menschen, in dieser Welt? Ausgrenzend? Einladend? Liebevoll?

Gerold Heinke, Marbach

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW15%2006.04.-12.04.2026/Impuls_26-04-09.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Wilhelm Rosinski https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Wilhelm Rosinski2026-04-09 00:00:372026-04-05 22:05:44Impuls für Donnerstag, 9. April 2026
Impuls für Mittwoch, 8. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen!
Sacharja 7,10

Lehrtext
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.
Matthäus 25,34.35

Impuls für den Tag
Als ich die Losung gelesen habe – „Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen“ – musste ich an meine Arbeit denken. Als Familienhelferin begegne ich immer wieder Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen. Familien, die mit Sorgen kämpfen und im Alltag vieles tragen müssen, was andere kaum sehen. Besonders berühren mich die Kinder – Kinder, die aufgrund ihres sozialen Umfeldes nicht selbstverständlich an dem teilnehmen können, was für andere Kinder ganz normal ist: Freizeitangebote, kulturelle Möglichkeiten oder unbeschwerte Erfahrungen. Dabei erlebe ich etwas, das mich immer wieder staunen lässt: Als zunächst fremde Person darf ich in das Leben dieser Familien eintreten. In ihren Alltag, in ihr sehr privates Umfeld. Manchmal sitze ich mit ihnen am Küchentisch bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Es sind einfache Momente – und doch zeigen sie mir, wie groß die Sehnsucht vieler Menschen danach ist, gehört und ernst genommen zu werden. Diese Begegnungen berühren mich sehr. Und manchmal fordern sie mich auch heraus. Vorurteilsfrei zu bleiben, zuzuhören und jedem Menschen mit Würde zu begegnen, ist nicht immer leicht – aber genau darin sehe ich eine wichtige Aufgabe. Wenn ich dann die Worte Jesu höre: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“, bekommen sie für mich eine ganz konkrete Bedeutung.Vielleicht beginnt Nächstenliebe manchmal ganz schlicht: hinsehen, zuhören und einem Menschen zeigen – du bist nicht allein. Amen.

Christiane Ranft, Neugepülzig

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW15%2006.04.-12.04.2026/Impuls_26-04-08.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Wilhelm Rosinski https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Wilhelm Rosinski2026-04-08 00:00:402026-04-05 22:04:30Impuls für Mittwoch, 8. April 2026
Impuls für Dienstag, 7. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.

5. Mose 10,18-19

Lehrtext
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.

Matthäus 25,34.36

Impuls für den Tag
Stellt euch vor, ihr seit irgendwo nackt und fremd — vor Jahren beim Pilgern konnte ich mich, ganz ansatzweise nur, hineinfühlen, wie unangenehm es ist, sich in der Fremde, also nicht etwa in der eigenen Wohnung, nackt zu fühlen: Als mir angeboten wurde, meine Klamotten zu waschen, musste ich nicht lange nachdenken, starrten sie doch vor Dreck und Schweiß, den keine Handwäsche mehr heraus bekommt. Also ging ich duschen und legte alle Sachen in einen Korb. Erst nach der Dusche wurde mir bewusst, dass ich nun ein paar Stunden nichts zum Anziehen haben würde, außer ein viel zu kurzes Ultra-Leicht-Handtuch… Kommen hier noch andere in das Zimmer? Wann und wie bekomme ich die Sachen eigentlich wieder? Wie erklärt man auf spanisch, dass man leider nur im ‚Lendenschurz‘ durchs Haus laufen kann? Gott kennt die Verlorenheit, die Hilflosigkeit und die Scham der Menschen; schon von Adam an, den ER kleidet, bevor er in die fremde Welt jenseits des Paradieses muss. Gott sieht den Nackten und Zusammengeschlagenen auf der Landstraße und schickt einen barmherzigen Samariter vorbei; und Gott befiehlt uns, dem Fremden und dem Mittellosen und dem Beschämten zu helfen! Wer fremd und nackt ist, ist auf Hilfe und Schutz durch andere angewiesen. Ich habe das im Kleinen beim Pilgern erlebt. Aber es gibt noch viel Nacktere und Fremdere: Kriegsflüchtlinge, Misshandelte, Obdachlose — Wenn wir diese lieben, schützen und ihnen helfen, dann tun wir das für Jesus und Jesus wird sich daran erinnern.

Jonathan Seidel, Moosheim

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW15%2006.04.-12.04.2026/Impuls_26-04-07.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Wilhelm Rosinski https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Wilhelm Rosinski2026-04-07 00:01:282026-04-05 22:03:32Impuls für Dienstag, 7. April 2026
Impuls für Montag, 6. April 2026
in Impuls des Tages

Losung
Er behütete sein Volk wie seinen Augapfel.
5. Mose 32, 10

Lehrtext
Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
Römer 8, 38-39

Impuls für den Tag
Intuition – wenn ein Stock auf mein Gesicht zufliegt, nehme ich ganz intuitiv zum Schutz die Hände vor die Augen. Die Sonne blendet mich, ich lege ganz selbstverständlich die Hände zum Schutz über meine Augen. So gibt es sicher noch weitere Beispiele.
Wenn es um meine Augen geht, denke ich nicht viel darüber nach, sondern schütze sie, ganz selbstverständlich.

Gott behütete sein Volk wie seinen Augapfel.
Zu diesem Volk gehören, durch Jesus Christus, auch wir. Gott schützt uns ganz selbstverständlich auf seine Weise, jeden Tag können wir seiner Liebe gewiss sein. Dies ist der größte Schutz den wir haben können. Egal was uns hier in unserem Leben zustößt, wir haben unseren Gott an unserer Seite, der mit uns den Weg geht und uns sein Reich in Aussicht stellt. Weil er uns so sehr liebt, hat er uns einen Weg eröffnet, um ihm ganz nahe zu sein.

Gestern in der Osternacht haben wir gesungen:
Der Herr ist auferstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden!

Gott sei Dank, können wir in dieser Gewissheit und Hoffnung leben und mit unserem Gott an der Seite durch Leben gehen. Amen.

Sandra Barthel, Raußlitz

https://www.pfachs.de/tagesimpulse/2026/KW15%2006.04.-12.04.2026/Impuls_26-04-06.mp3
https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png 0 0 Wilhelm Rosinski https://kirchen-zschopau-striegis.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-SK-Z-S-web.png Wilhelm Rosinski2026-04-06 00:01:352026-04-05 22:01:20Impuls für Montag, 6. April 2026
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