Impuls für Dienstag, 31. März 2026

Losung
Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
[Daniel 9,14]

Lehrtext
Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
[Lukas 24,26]

Impuls für den Tag
Beim Lesen unserer heutigen Losung musste ich sofort an ein wunderbares Lobpreislied denken: „Groß und wunderbar sind all’ Deine Werke“.
So oft haben wir dies in meiner Jugendzeit auf Evangelisationen, in Lobpreisgottesdiensten auf Rüstzeiten und im Jugendgebetskreis gesungen.
Ein Lied, welches so kraftvoll die Größe unseres lebendigen Gottes wiedergibt.
Den Text übernahm Gitta Leuschner, eine deutsche Musikerin und Mitarbeiterin bei JMEM in Hurlach, 1985 aus dem Englischen „Great and wonderful“ von Stuart Dauermann aus dem Jahr 1972.

„Groß und wunderbar sind all’ Deine Werke
O Herr Gott allmächt’ger Schöpfer.
Gerecht und wahr sind, alle Deine Wege,
König der Völker bist Du.
Wer sollte Dich nicht fürchten
und Deinen Namen preisen?
Du allein, Herr bist heilig, Du nur allein.
Alle Völker werden Dich anbeten, Herr,
denn Deine Herrlichkeit wird offenbart sein.
Hallelujah! Hallelujah! Hallelujah! Amen.
Lei lei lei …“

Möglichkeiten zum Anhören sind:
https://www.songpraise.com/song/5e1d735c97350b0004f0db38
oder im Telefonimpuls.
Amen

Thomas Meyer, Roßwein

Impuls für Montag, 30. März 2026

Losung
Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes.
5.Mose 4,2

Lehrtext
Paulus schreibt: Ich werde es nicht wagen, etwas vorzubringen, das nicht Christus durch mich gewirkt hat. Er hat es durch mein Wort und meine Tat bewirkt, dass die Völker nun Gott gehorsam sind.
Römer 15,18

Impuls für den Tag
Von der christlichen Gemeinschaft der Amishen in Pennsylvania in den USA könnte man einiges lernen. Sie wirken auf den ersten Blick etwas aus der Zeit gefallen, fahren Kutschen statt Autos, bearbeiten Felder mit einfachen Geräten, tragen einfache, schlichte Kleidung und führen ein bescheidenes Leben. Auch ihre Gottesdienste sind schlicht, wenn auch sehr lang und intensiv.
Und der Sinn dieses Lebens sei, dass man sich auf Die Botschaft der Bibel konzentriert und die im Mittelpunkt stehen soll. Nichts Unnötiges soll das Leben prägen, damit Gott zur Ehre kommt und Jesus im MIttelpunkt von allem steht.
Ich könnte mir ein so einfaches christliches Leben kaum vorstellen und würde an Manchem einige Fragezeichen setzen. Aber das imponiert mir: Möglichst nichts dazutun zu Gottes Weisung. Sein Wort und seine Gebote ernst nehmen. Etwas von dieser Einstellung würde unserer säkularen Welt gut tun. Das Heilige nicht ständig antasten und hinterfragen zu wollen, würde unser Leben wohl leichter und besser und Gott wohlgefälliger machen. Dazu braucht man nicht in so einer besonderen Gemeinschaft zu leben, die Vieles Moderne ablehnt. Aber die Konzentration auf Christus inmeinem Leben schenkt mir erfülltes und sinnvolles Leben. Diese Konzentration ist wohltuend.

Michael Karwounopoulos, Bad Urach

Impuls für Sonntag; 29. März 2026

Losung
Mose sprach zu dem HERRN: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.
2.Mose 33,15

Lehrtext
Sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus Jesus entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
Johannes 12,13

Impuls für den Tag
In den heutigen Versen steckt im wahrsten Sinne viel Bewegung. Mose will seinem Gott hinterhergehen. Die Menschen in Jerusalem wollen Jesus entgegengehen.
Zwei Bewegungsrichtungen, die schwer miteinander vereinbar sind. Wenn ich jemandem hinterhergehe, kann ich ihm nicht entgegengehen und andersherum. Was aber beide gemeinsam haben, ist die Sehnsucht nach Nähe. Mose will keinen anderen Weg gehen als den seines Herrn. Er weiß um die enorme Wichtigkeit von Gottes Nähe. Und auch die Jerusalemer Bevölkerung kann nicht warten, bis der Messias bei ihnen ist, ihre Sehnsucht nach Nähe lässt sie in Bewegung treten.
Wo gehst du deinem Gott hinterher und wo gehst du ihm entgegen? Wo lässt du dich vertrauensvoll von ihm führen und wo trittst du proaktiv an ihn heran?
Zur biblischen Wahrheit gehört meiner Ansicht nach nicht nur die Perspektive des aktiven, Gott suchenden Menschen sondern vor allem auch die des aktiven, Menschen suchenden Gottes. Manchmal sind wir ohnmächtig und unfähig, in Bewegung zu treten. Dann tut es gut, einen Gott zu haben, der selbst zu uns in Kontakt treten will. Der selbst beweglich ist. Und der nicht aufgibt, bis er jeden Menschen gefunden hat.

von Christian Creutz aus Rostock

 

Impuls für Samstag; 28. März 2026

Losung
Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.
Psalm 80,19

Lehrtext
Einer aber unter den zehn aussätzigen Männern, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme.
Lukas 17,15

Impuls für den Tag
Im heutigen Psalm geht es ums Leben, auch wenn wir jeden Tag die Nachrichten voller Kriegsmeldungen hören.
Leben, dazu gehört für mich nicht nur das mein Herz schlägt, sondern auch die Freude. Aber wie kann ich Freude am Leben empfinden, wenn mich so viel Schlimmes umgibt? Es braucht nur die richtige Medizin für ein fröhliches Leben. Von zwei Wunderpillen erzählt diese Geschichte:
„Ein Arzt machte seine gewohnten Besuche bei seinen Patienten im Altenheim. Auch dieses Mal fiel ihm wieder, wie schon so oft, ein 96-jähriger Mann auf, der stets zufrieden und fröhlich war. Heute sprach er ihn an und fragte nach dem Geheimnis seiner Freude. Strahlend antwortete der Alte: „Herr Doktor, ich nehme jeden Tag zwei Pillen ein!“ Daraufhin meinte der Arzt: „Zwei Pillen nehmen Sie täglich? Die habe ich Ihnen doch gar nicht verordnet.“ Verschmitzt lachte der Alte. „Das können Sie auch gar nicht, Herr Doktor. Am Morgen, wenn ich aufstehe, nehme ich gleich die Pille der Zufriedenheit und am Abend, bevor ich einschlafe, nehme ich die Pille der Dankbarkeit. Diese beiden Pillen haben bisher ihre Wirkung noch nicht verfehlt.“ „Das will ich Ihnen gern glauben“, meinte der Arzt. „Ihr Rezept werde ich weiterempfehlen.“
Wenn wir mit dieser Medizin in diesen Tag gehen, werden wir offene Augen haben, für die vielen guten Dinge, die uns Gott täglich schenkt. So wird es uns nicht schwer fallen, Gott anzurufen und ihm für unser Leben zu danken.

Claudia Tetzner, Frohburg

 

 

Impuls für Freitag; 27. März 2026

Losung
Gerechtigkeit führt zum Leben; aber dem Bösen nachjagen führt zum Tode.
Sprüche 11,19

Lehrtext
Wer auf den Boden seiner selbstsüchtigen Natur sät, wird von seiner Selbstsucht das Verderben ernten. Aber wer auf den Boden von Gottes Geist sät, wird von diesem Geist das ewige Leben ernten.
Galater 6,8

Impuls für den Tag
„Dem Bösen nachjagen führt zum Tod“ – irgendetwas klingt da in mir nach. Ich sehe vor mir hasserfüllte Gesichter, sie schreien „Tod Israel“ – „Tod den Juden“. Sie skandieren diese Parolen auf unseren Straßen, in unserem Land, wo es lange hieß: „Nie wieder! Nie wieder Krieg! Nie wieder Judenhass!“ Unser Land schlingert auf einem gefährlichen Kurs, wenn Hass und Hetze wieder salonfähig werden. Er führt zum Tod. Haben wir das noch nicht aus der Geschichte gelernt?
Im Oktober 2023 waren wir in Israel. Die Sirenen heulten und wir mussten in die Schutzbunker. Die Hamasterroristen hatten Israel überfallen und im Todesrausch wahllos gemordet, wer ihnen zwischen die Finger kam. Der Sicherheitsbeauftragte des Kibbuzes, in welchem wir übernachteten, kam mit seinem etwa fünfjährigen Sohn zu unsrer Gruppe. Er beantwortete unsere Fragen zum Thema Sicherheit, Schutz vor Terror. Was er sagte, blieb mir in Erinnerung, auch wenn ich es nicht sofort einordnen konnte: „Die Hamas ist ein Kult des Todes. Sie opfern ihre Kinder. Wir lieben unsere Kinder! Wir schützen unsere Kinder!“ Und wie zur Bestätigung schmiegte sich der kleine Junge an seinen Vater.

Renate Henke, Meißen

 

Impuls für Donnerstag; 26. März 2026

Losung
Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Psalm 34,2

Lehrtext
Gott hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade.

Epheser 1,5-6

Impuls für den Tag
Der Zug rattert über die Gleise der Regionalstrecke. Der Zugführer hat den Streckenverlauf klar im Blick.
Ortschaften werden passiert. In einem Bahnhof dauert der Zustieg der älteren Dame etwas länger, das stellt kein Problem dar, da dies in der Fahrplanplanung berücksichtigt wurde. Der Fahrplan schreibt die Stopps und deren Länge vor.
An den Schranken stehen Auto- und Radfahrer. Alles funktioniert, keine Störung des Ablaufs der Fahrt. Alle kommen an ihr gewünschtes Ziel. Der Chef der Eisenbahngesellschaft ist zufrieden.
Wenn wir uns als Reisende sehen können, Jesus als Lokführer, Engel als Zugbegleiter und Gott als Eisenbahndirektor. Dann hat jeder seine Aufgabe. Der Direktor hat den Reiseplan für eine spannende Lebensfahrt zum ewigen Leben entworfen. Er hat einen kompetenten Lokführer engagiert, der das Wohl seiner Passagiere im Blick hat.
Die Zugbegleiter, die dafür sorgen, dass alle ihren Platz finden und dem ein oder anderen mit in den Zug helfen.
Natürlich auch wir, die Passagiere, die ihren Platz einnehmen und mit Mitreisenden eine fröhliche Reisegruppe bilden.
Alles Quatsch, das geht doch nicht, könnten Sie jetzt sagen. Ich sage, es ist möglich, wenn ich mich als Passagier auf diese Reise einlasse. Ich darf mich über Begegnungen freuen und Gott loben, wie gnädig er meine Lebensreise gestaltet.
Gott hat sein Wohlgefallen an dem Zusammenspiel. Manchmal sehen und verstehen wir diesen Fahrplan nicht, aber wir dürfen ihm vertrauen. Er ist gut.
Amen

Martin Gotthelf Creutz, Döbeln

 

Impuls für Mittwoch; 25. März 2026

Losung
HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
Psalm 9,20

Lehrtext
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.
Markus 9,31

Impuls für den Tag
Nächste Woche ist Karfreitag. Jesus stirbt wie ein Verbrecher einen brutalen und elenden Tod am Kreuz. Aus und vorbei. Ende Gelände. Die Menschen in ihrer Boshaftigkeit habe die Oberhand gewonnen, alles ist aus. Sogar die Sonne verfinstert sich, ein schweres, bleiernes Schweigen legt sich auf alle Anwesenden, der Aufschrei des Gekreuzigten „Es ist vollbracht!“ klingt allen noch in den Ohren…
Wäre die die Geschichte hier zu Ende, gäbe es keine Hoffnung mehr. Wahrscheinlich hätte die Menschheit sich schon selbst zugrunde gerichtet und würde nicht mehr existieren…. Aber die Geschichte ist weitergegan-
gen! Karfreitag ist kein Tag wie jeder andere, sondern der entscheidendste Tag in der Geschichte der Menschheit. Weil nicht der Tod das letzte Wort behalten hat sondern das Leben. Weil Jesus Christus, Gottes Sohn, den Tod besiegt und überwunden hat, hat er für uns Menschen Hoffnung gebracht. Hoffnung, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, sondern dass es eine Auferstehung zum Leben geben wird, Hoffnung, dass einmal alles gut werden wird. Diese Hoffnung ist nicht nur etwas vages und unsicheres, sondern ein tragendes Fundament. Durch diese Hoffnung können wir Sinn und Mut im Leben finden. „Die Hoffnung hat die Schwerkraft der Erde besiegt“, so formuliert es Valerie Lill und meine Freundin Christina Ott schreibt in ihrem Buch (Unerschrocken hoffnungsvoll): „Mut und Hoffnung sind zwei verlässliche Schwimmflügel, mit ihnen werden wir nicht untergehen.“ Diese unerschütterliche Hoffnung wünsche ich Ihnen heute!

Almut Bieber, Arnsdorf

 

Impuls für Dienstag; 24. März 2026

Losung
Der HERR wird seinen Engel vor dir her senden.
1. Mose 24,7

Lehrtext
Jesus sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
Lukas 22,42-43

Impuls für den Tag
Kümmert sich Gott um uns? Das scheint für nicht wenige Menschen eine ernsthafte Frage zu sein.
In der Bibel gibt es viele Beispiele, in denen sich Gott um Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen kümmert.
Der Hintergrund für die heutige Losung ist die Suche nach einer Ehefrau für Isaak. Den Hintergrund für den Lehrtext bildet die bevorstehende Kreuzigung von Jesus Christus. In beiden Situationen schickt Gott einen Engel, um zu stärken und zu helfen.
Viele Menschen können auch von eigenen Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit berichten, in denen sie Gottes Fürsorge erlebt haben.
Trotzdem ist es im Alltag bisweilen nicht leicht, Gottes Fürsorge zu sehen und darauf zu vertrauen.
Die holländische Christin Corrie ten Boom hatte als Kind dieses Problem auch. Sie redete mit ihrem Vater darüber. Er fragte sie, wann er ihr das Geld für den Zug gibt, wenn sie irgendwohin fahren muss? Sie sagte, dass er es ihr kurz zuvor gibt. Ihr Vater sagte nun, dass Gott genauso mit uns umgeht. Gott gibt uns, was wir brauchen. Er gibt es nicht lange im Voraus, aber zur rechten Zeit.
Vermutlich werden dadurch nicht alle Fragen beantwortet. Aber vielleicht hilft diese Illustration des Vaters von Corrie ten Boom, Gott im Alltag zu vertrauen und nicht gleich Panik zu schieben, wenn der eigene Zeitplan nicht Sein Zeitplan ist. Amen.

Jörg Matthies, Marbach

Impuls für Montag; 23. März 2026

Losung
Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Jesaja 43,11

Lehrtext
Jesus spricht: Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10,30

Impuls für den Tag
Du kannst nur einen Herrn dienen. Es gibt keinen Gott außer mir! Ich bin der Herr dein Gott. Diese Verse kommen oft in der Bibel vor. Meistens als Einleitung. Gott möchte uns etwas sagen, was wichtig ist und zuerst stellt er sich vor: Ich bin der Herr dein Gott. Kein anderer steht vor dir als der Schöpfer dieser Welt, als der barmherzige Gott. Über mich kam die Rettung und folgend die Rückkehr des Volkes Israel aus dem Exil.

Jesus, als der Sohn Gottes, bestätigt, dass Gott der Herr ist. Dazu benutzt er den Verwandtschaftsgrad, der damals am engsten und aussagekräftig war: Der VATER! Der Vater ist es, der über ihn uns das Gebet geschenkt hat, dass überall in der Welt unter Christen gebetet wird: Das Vaterunser! Jesus ist nicht Gott und doch mit ihm so eng verbunden, dass er sagt „wir sind eins“! In Ihm hat Gott sich uns gezeigt, in ihm hat er uns seine Barmherzigkeit und seine Liebe gezeigt.
Brauche ich deshalb andere Götter? Und überhaupt, was könnten diese sein? Zwei Herren dienen, heißt irgendwann einem nicht treu genug zu sein – dabei kann ich mir überlegen, welcher der zwei mir LEBEN und LIEBE schenkt!

Sophie Heinzelman, Hainichen

 

Impuls für Sonntag, 22. März 2026

Losung
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten
2. Mose 20,16

Lehrtext
Ihr wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt.
1. Joh 2, 21

Impuls für den Tag
Vielleicht wisst ihr nicht, was ein Dorf für eine Gerüchteküche sein kann. Ich habe 11 Jahre lang eine solche Gerüchteküche erlebt. Als Pfarrer steht man ja oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, zumindest war das zu meiner Zeit so. Da werden Gerüchte produziert, die kann man sich einfach nicht vorstellen. Über jeden und jede und alles wird geredet.

Um so mehr, ist es notwendig, das achte Gebot zu hören und ihm zu folgen, denn durch falsches Zeugnis entstehen nicht nur persönliche Verletzungen, sondern auch Schaden in der Gemeinschaft. Ich hatte die Möglichkeit, auf die Gerüchte zu antworten: in Predigt, in Gemeindeveranstaltungen, im persönlichen Gespräch. Dadurch war oft eine Begrenzung des Schadens möglich. Andere hatten und haben das nicht.
Als Christen wollen wir aber zu einer funktionierenden und sich vertiefenden Gemeinschaft beitragen, nicht zu deren Zerstörung, deshalb ist es uns geboten, über den Nächsten nicht falsch Zeugnis zu reden.
Gerold Heinke, Marbach