Impuls für Donnerstag; 03. April 2025

Losung
Mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und das Wasser nicht halten.
Jeremia 2.13

Lehrtext
/Jesus spricht:/ Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Impuls für den Tag
„Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord, in den Fässern da faulte das Wasser und täglich ging einer über Bord. Ahoi kleines Mädel…“
An so manchem Lagerfeuer wurde dieses Lied ge- sungen. Meist sicher in ausgelassener Stimmung. Das Lied beschreibt weniger eine ausgelassene, hoffnungsvolle Stimmung, eher Perspektivlosigkeit. Auch wissen wir, dass wir ohne Nahrung überleben können, jedoch nicht ohne Wasser.
Wasser ist nicht nur in der Seefahrt das überlebens- sichernde Element, sondern auch in Wüsten. Insofern verstand das Volk Israel, was Jeremia da sagt. Sicher können wir uns in heutigen Tagen, in denen alles immer verfügbar ist, fragen was hat das mit unserem Leben zu tun. Trinkwasser kommt doch bei uns aus der Wand.
Das Wasser ist und bleibt das Lebenselement für uns. Von Jesus hören wir, dass er in uns eine Wasserquelle anlegen möchte, damit wir sit sind. Gott ist die Quelle für unserer Leben, dies dürfen wir uns immer wieder bewusst werden. Gott will unser Leben füllen mit dem, was unser Leben gut und lebenswert macht. Da er reichlich gibt können wir getrost etwas abgeben. Amen.

Martin Gotthelf Creutz, Döbeln

 

Impuls für Mittwoch, 02. April 2025

Losung
Ein Sohn soll seinen Vater ehren. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre?, spricht der HERR.
Maleachi 1,6

Lehrtext
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes.
2.Korinther 1,3

Impuls für den Tag
Durch den Propheten Maleachi lässt Gott seinem Volk ausrichten, dass er mit der Art ihrer Gottesdienste nicht einverstanden ist. Minderwertige Opfer – blinde und lahme Tiere – landen auf seinem Altar. Statt Gott mit ihren Opfern zu ehren, machen sie seinen Tempel zu einem Abfallhaufen. Nach dem Motto: „Für Gott ist es allemal gut genug.“

Was bedeutet das für uns heute? Gott die ihm zustehende Ehre geben – was heißt das eigentlich konkret? Gott hat keine Freude an halbherzigem Einsatz und dilettantischer Arbeit. Er möchte mein Bestes, mein ganzes Herz. „Mein Äußerstes für sein Höchstes“ – so heißt ein bekanntes Andachtsbuch von Oswald Chambers und bringt es damit auf den Punkt. Gott will, dass ich ihn ehre. Mit allem, was ich bin, kann und habe. Er liebt es, wenn ich ganz bei der Sache bin. Wenn ich für ihn mit Leidenschaft und Liebe mein Bestes gebe. Durch mein Leben, durch meine Arbeit, die Musik, was auch immer. Ehre sei Gott!

Almut Bieber, Arnsdorf

Impuls für Dienstag; 01. April 2025

Losung
Der HERR schafft Recht den Unterdrückten, den Hungrigen gibt er Brot.
Psalm 146,7

Lehrtext
Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit.
2. Korinther 9,10

Impuls für den Tag
Zur Zeit als Paulus lebte, herrschte in der christlichen Gemeinde in Jerusalem Not. Offensichtlich war es schwierig, sich zu versorgen. Paulus wusste davon. Und er wollte nicht tatenlos zusehen. Also initiierte er eine Sammlung für die Christen von Jerusalem.
Im zweiten Korintherbrief lesen wir von dieser Spendenaktion. Paulus setzte sich dafür ein, dass die Christen von Korinth Geld spenden. Und wir wissen, dass Paulus auch in anderen Gemeinden für die jerusalemer Christen Geld gesammelt hat. Leider wissen wir nicht, wie es dann mit der Sammlung weiterging, also wann und ob das Geld in Jerusalem angekommen ist. Und wir wissen auch nicht, wie viel es war und inwiefern die Not dort wirklich gelindert werden konnte. Aber Paulus war überzeugt, dass die Bemühungen Frucht tragen werden.
Vor ein paar Wochen wurde von einigen Einwohnern von Marbach ebenfalls eine Spendenaktion gewagt. Es wurde für eine Frau aus unserem Dorf gesammelt, die in Not geraten war. Beeindruckend viele Menschen nahmen daran Anteil und gaben ihren Anteil. Paulus hätte sich über diese Art von Zusammenhalt gefreut. Und mit ihm können wir hoffen, dass diese Bemühungen Frucht tragen werden. Amen.

Jörg Matthies, Marbach

 

Impuls für Montag, 31. März 2025

Losung
Alle deine Geschöpfe sollen dich preisen, HERR, alle, die zu dir gehören, sollen dir danken.
Psalm 145,10/GNB

Lehrtext
Mit Psalmen, Lobgesänge und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
Kolosser 3,16

Impuls für den Tag
Lobe den Herrn meine Seele – Der Herr ist mein Hirte – Machet die Toren weit – ich hebe meine Augen auf zu den Bergen usw. Wie viele Psalmworte kennen Sie? Wie viele haben Sie auswendig mal gelernt? Der erste Teil in meinem französischen Gesangbuch sind die Psalmen – nicht „Macht hoch die Tür“! Dieser noch vierstimmig abgedruckt.
Denn Gott loben, bitten und danken waren für die Protestanten in Frankreich zur Zeit der Verfolgung und sind heute noch Worte und Melodien, die das Leben von Anfang bis zum Ende begleiten. Ob es mir schlecht geht oder ich voll Freude springen kann, sind die Psalmworte da, um Trauer, Angst oder Dank auszudrücken, wo ich die Worte sonst nicht finde. Diese Worte geben meinen Gefühlen eine Sprache.
In den Texten geht es auch um den Dank! Hast Du heute schon danke gesagt? Ein Lied, das mich daran erinnert, dass ich vielleicht zu schnell unterwegs war – dass ich keine Rast habe, um das wesentliche zu sehen und zu danken – dass im Leben nicht alles selbstverständlich ist!
Mache heute eine Pause – sag Gott und anderen Menschen „DANKE“!

Sophie Heinzelmann, Hainichen

 

Impuls für Sonntag, 30. März 2025

Losung
Er ist der Herr, unser Gott, er richtet in aller Welt.
Psalm 105,7

Lehrtext
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
Matthäus 5,10

Impuls für den Tag
Ein Gott der in aller Welt richtet? Muss ich Angst vor IHM haben? Darf ich mir Fehler erlauben und wie erkenne ich, was Gott von mir erwartet? Höre ich ihn? Fragen über Fragen die mich bewegen.
„Danke, Jesus für all die Dinge, die in meiner Welt gerade “passieren”. Ja, ich vertraue darauf, dass Du das gerade zulässt, um mir etwas Wichtiges aufzuzeigen. Auch wenn ich noch nicht genau verstehe, was das sein soll, und ich nicht alles einordnen kann: Wenn Du das zulässt, dann nicht, um mich zu bestrafen. Denn Du bist ein guter und liebender Vater, das weiss ich! Und ich bin mir sicher, dass Du mir gerade die Augen für etwas Wichtiges öffnen möchtest. Ist es gerade vielleicht wieder so weit, Jesus? Stehe ich wieder vor einer Veränderung, die Du einläutest? Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mich gerne einen Moment länger an diesem Platz ausgeruht, an dem ich gerade bin.
Doch wenn das Dein Wille ist, so werde ich ihn auch zu meinem Willen machen. Weil ich weiss, dass Du es gut meinst. Hilf mir zu verstehen, was Du mir durch das, was gerade in meiner Welt passiert, sagen möchtest. Ich höre.
Ich möchte nach Deinem – und nicht meinem – Willen leben! AMEN „(Debohra Rosenkranz)

Cathrin Vogel

Impuls für Samstag, 29. März 2025

Losung
Der Herr ist in seinem heíligen Tempel. Es sei stille vor ihm alle Welt.
Habakuk 2,20

Lehrtext
Jesus lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: Mein Haus wird ein Bethaus, heißen für alle Völker?
Markus 11,17

Impuls für den Tag
Die Bibelstelle Habakuk interpretiere ich so, Gott existiert souverän und erhaben in seiner heiligen Sphäre. Die Stille vor ihm ist Ausdruck von Ehrfurcht und Demut. Vielleicht spricht diese Stelle dazu, das wir Raum für Stille schaffen sollten, um uns mit Gottes Gegenwart zu verbinden – sei es durch innere Ruhe, Reflexion oder durch das bewusste Zurückziehen aus der Hektik des Alltags.

Markus Bibelstelle hingegen bringt eine dynamische Perspektive ein. Jesus lehrt, dass Gottes Haus für alle Völker sein soll – offen und inklusiv. Das fordert uns heute heraus, wo „DAS FREMDE“ argwöhnisch betrachtet wird. Ich wünsche mir Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die als Ort der Begegnung verstanden werden, wo Menschen unabhängig von Herkunft oder Kultur willkommen sind. Vor allem wünsche ich mir eine solche Haltung in mir, bei den Menschen in meinem Umfeld und ganz allgemein in der Gesellschaft.

Leben wir in unseren Glaubensgemeinschaften so, dass sie Gottes Idee eines „Bethauses aller Völker“ widerspiegeln? Amen.

Christiane Ranft, Neugepülzig

Impuls für Freitag, 28. März 2025

Losung
Der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie Vögel es tun mit ihren Flügeln, er wird beschirmen und erretten, schonen und befreien.
Jesaja 31,5

Lehrtext
Jesus sprach zu den Jüngern: Geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
Matthäus 10,6-7

Impuls für den Tag
Manchmal frage ich mich: Gott, was ist mit deinen Zusagen an dein Volk Israel? Wo ist dein Schutz gegen die Feinde Israels von Hitler bis Hamas, die die das Ziel verfolgen dein Volk auszulöschen? Wo bleibt der Schalom, den du versprochen hast? Wann muss dein Volk nicht mehr Hass und Terrorismus fürchten? Der Iron-Dome beschirmt nicht wie Gott und der Staat ist nicht das nahe Himmelreich. Trotzdem: nein, Gott hat sein Volk nicht etwa fallen gelassen — 12 von 13 Aposteln schickt er ihnen; der restlichen Welt nur einen. Sollen wir glauben, dass Gott nicht mehr eingreift in der Welt? Aber das wäre so, wie alle biblischen Zusagen zu verneinen. Ich denke manchmal bleibt uns nur glauben und hoffen übrig. Glaube und Hoffnung, das heißt für mich auch: so wie ich die Welt erlebe, das ist nicht die absolute Wahrheit. Gottes Worte zählen mehr. Da ist ein Unterschied zwischen erlebter Wirklichkeit und geglaubter Wirklichkeit. Glauben, hoffen und beten können wir: an und für DEN Frieden. Frieden in der Welt und Frieden mit Gott. (Ich weiß, dass einige unserer Glaubensgeschwister das schon fleißig tun.)

Jonathan Seidel, Moosheim

Impuls für Donnerstag, 27. März 2025

Losung
Lobet Gott in den Versammlungen.
Psalm 68,27

Lehrtext
Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk.
Apostelgeschichte 2,46-47

Impuls für den Tag
Täglich beieinander! Zum einen lese ich darin, wie die ersten Christen von der Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Gott und untereinander geprägt, Orte der Erbauung und Begegnung suchten und fanden. Sie trafen sich in größerer Runde im Tempel und in kleinerer im Privaten. Zum anderen sehe ich, was sich in ca. zweitausend Jahren Christentum verändert hat und wie! Christen sind eine kleine Gemeinschaft innerhalb vieler Menschen, die Jesus nicht oder nicht mehr kennen. Und sie stehen an einem Punkt, wo Kirche und ihre Formen sich verändern. Wir klagen: unsere Kirchen sind sonntags leer. Wenige kommen und viele bleiben weg. Meines Erachtens fehlt die Sehnsucht nach göttlicher und menschlicher Gemeinschaft, die Erfahrung, es tut mir gut, von Gott zu hören, IHM die Ehre zu geben und im Abendmahl Wegzehrung für die kommende Woche zu bekommen. Und damit die Strahlkraft, die davon für andere ausgeht. Egal ob täglich oder wöchentlich: es ist wunderbar zu erfahren, dass ich nicht allein, sondern mit Gott und Geschwistern lebe und in Reflexion und Austausch eine Kraftquelle zum Leben stecken. Lass dich (neu) einladen zur Gemeinschaft!

Diemut Scherzer, Hainichen

Impuls für Mittwoch, 26. März 2025

Losung
Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten.
Psalm 34, 7

Lehrtext
Jesus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Matthäus 11, 28

Impuls für den Tag
Eine Legende erzählt: Ein Mann fand seine Lebens-
last zu schwer. Er beklagte sich, dass sein Kreuz nicht zu tragen sei. Gott schenkte ihm einen Traum. Der Mann kam in einen großen Raum, wo verschiedene Kreuze waren. Eines durfte er sich aussuchen. Eines, dass zu ihm passte. Der Mann nahm ein Kreuz nach dem anderen. Einige waren zu schwer, andere zu kantig und unbequem, eines leuchtete golden, aber war eisig kalt. Er hob dieses und probierte jenes Kreuz. Keines wollte ihm passen. In einer Ecke entdeckte er ein Kreuz, das von allen das erträglichste war. Da erkannte er, dass es sein Lebenskreuz war, das er bisher so unzufrieden abgelehnt hatte.
Wir haben Unterstützung! Gott kennt unsere Last. Er möchte uns Kraft geben, um unseren Alltag zu meistern. Die Bibel sagt: Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Jesus sagt: ‚Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.‘ Ihm darf ich meine Sorgen und Ängste, mein Versagen anvertrauen. Er kennt mich und will mir wirklich helfen, mein Kreuz zu tragen.
Sprechen Sie mit ihm. Beten Sie.

Sandra Barthel, Raußlitz

Impuls für Dienstag, 25. März 2025

Losung
Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott.
1. Mose 6,9

Lehrtext
Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
1. Petrus 1,1

Impuls für den Tag
Fußballturnier im Sportunterricht, zwei Teams sollen entstehen, es wird gewählt. Name für Name ist zu hören, bis alle aufgeteilt sind. Für die Letzten ist es beklemmend, sie stehen da bis zum Schluss. War ja klar, wie immer.
Gott musste auch auswählen. Die Menschen hatten es vermasselt. Dann hat Gott entschieden: Es sollte nur einer übrig bleiben, Noah und seine Familie, der war Gott jedenfalls treu. Er sollte Gottes Schöpfung durch die Fluten steuern. Noah schafft das, er ist fromm und tadellos. Als alles überstanden war, verspricht Gott: es wird nie mehr gewählt, Gottes Liebe gilt allen Menschen. Niemand muss sich mehr in den Vordergrund spielen, niemand am Rand stehen bleiben.
Doch ich soll heilig sein, heißt es, tadellos und fromm, wie Noah damals. Nicht um zuerst gewählt zu werden, sondern für Gottes Liebe. Gottes Liebe soll so eine Antwort erhalten. Mit meinem Leben will ich der Liebe Gottes entsprechen. Sie ist ein Geschenk von Gott für mich, sie soll zum Geschenk werden für meine Mitmenschen. Besonders für die, die niemand sonst in seinem Team mitspielen lässt, die oft zurückgelassen werden. Amen.

Heiko Jadatz , Roßwein